Wandern
Wandern im Bayerischen Wald
Die ursprüngliche natürliche Kraft des Bayerischen Waldes verzaubert den Wanderer mit den schönsten Touren. Wandern und Klettern liegen dort nahe beisammen, denn auch wenn es nicht die Alpen sind, erreichen doch 130 Gipfel der Berge im Bayerischen Wald über 1000 Höhenmeter! Der Beginn der Wandersaison ist abhängig vom vorangegangenen Winter. Meist liegt der Zeitpunkt gegen Ende April und in den Höhenlagen im Laufe des Monats Mai. Die Region hat das ganz typische Klima eines Mittelgebirges. Es kann also auch im Sommer durchaus frisch werden, das wissen die Wanderer besonders zu schätzen. Und wenn der Sommer allzu heiß ist, dann bieten die dichten Wälder einen hervorragenden Sonnenschutz beim Wandern.
Über 660 Kilometer zieht sich der zertifizierte Fernwanderweg „Goldsteig“ durch den Bayerischen und den Oberpfälzer Wald. Dabei geht die anspruchsvolle Nordroute über die Tausender des Bayerischen Waldes und mitten durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Im Nationalpark zu wandern ist nicht nur ein sportliches Erlebnis, auch die Natur trägt mit ihrer dortigen Grandiosität zur Qualität dieses aktiven Events bei. Ein weiterer schöner Startpunkt für eine Wanderung durch den Nationalpark ist der alte Glasmacherort Spiegelau.
Im Sommer ist der Große Arber das Herrschaftsgebiet der Wanderer. Wenn der Wanderer stolz das Gipfelziel erreicht hat, darf er einkehren in das 1936 erbaute Arberschutzhaus und eine ausgiebige traditionelle bayerische Brotzeit genießen.
Nicht nur der Berg selbst, auch die beiden Arberseen laden ein zum Wandern und Entdecken. Durch den Rückzug der Gletscher sind die Arberseen vor ungefähr 10.000 Jahren entstanden. Auf dem herrlichen Rundwanderweg um die Seen kann der Urlauber auch die schwimmenden Inseln im See bestaunen. Diese Inseln sind eines der vielen besonderen Geschenke der Natur im Bayerischen Wald.
Bayerischer Wald