Der Pfahl
Der berühmte Pfahl im Bayerischen Wald
Beim Pfahl handelt es sich um ein Riff aus Quarz. Der Pfahl ist sicherlich eine Reise mehr als wert, handelt es sich doch um die mit Abstand auffälligste geologische Erscheinung der Region. Er durchquert als Bruchlinie das Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Diese einmalige Erscheinung trifft nicht nur bei deutschen Urlaubern auf großes Interesse, durch seine Bedeutung für die Geschichte der Erde ist der Pfahl weltberühmt. Zahlreiche Lehrpfade bringen dem interessierten Besucher die Geologie, Natur und Sagen des Pfahls näher. Besonderer Fokus auf die Architektur wird bei dem Burglehrpfad „NSG Pfahl Weissenstein“ gelegt. Hier erreicht der Pfahl mit 753 Metern seinen höchsten Punkt, auch deshalb ist der Rundblick vom Turm der alten Burg so einmalig. Am Moosbacher Pfahl krönen bizarre Quarztürme den Felszug wie auch den Urlaub! Auch ein besinnliches Wandern ist hier gegeben durch die in den Felsvorsprüngen residierenden Heiligenfiguren und dem Kreuzweg mit dem Felsengrab.
Nicht ganz so heilig ist der Beiname des Pfahls, denn die geologische Besonderheit mit den hoch aufragenden Türmen ist auch als „Teufelsmauer“ bekannt. Für diesen wenig schmeichelhaften Namen sind die alten Sagen und Mythen der Einheimischen verantwortlich. Diese geologische Sensation hat die Fantasie der Bevölkerung schon immer beflügelt. In einer Sage wird der Fels als versteinerter Kamm eines in der Erde sitzenden Drachen interpretiert. Beim Besuch des Pfahles erlebt man Naturgeschichte mit dem fantastischen Hauch der Volksmythen in direkter Begegnung.
Bayerischer Wald